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Adresse
Naturhistorisches Museum Basel
Augustinergasse 2
CH-4001 Basel
Stadtplan/Anfahrt
Telefon +41 61 266 55 00
E-Mail nmb@bs.ch


Öffnungszeiten
Di-So, 10.00-17.00h
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Gratiseintritt
Jeden ersten Sonntag im Monat


Eintrittspreise
Dauerausstellungen CHF 7.-
Sonderausstellung
Messel, Urpferd & Co. CHF 14.-

Jugendliche bis 18 Jahre / in Ausbildung bis 26 Jahre CHF 5.-
Kinder bis 13 Jahre gratis

Freier Eintritt mit dem Oberrheinischen und dem Schweizer Museumspass.
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Messel, Urpferd & Co.

Sonderausstellung 23. Oktober 2009 - 2. Mai 2010

Vor 47 Millionen Jahren war das Klima in Europa tropisch warm und feucht. Ein üppiger Regenwald bot Lebensraum für eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Urpferde, Ameisenbären, Fledermäuse und Affen sind als Versteinerungen bis heute erhalten geblieben.

Die Fossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe „Grube Messel“ bei Darmstadt, Deutschland, bieten uns einen einzigartigen Einblick in das damalige Leben. Die weltweit einmaligen Fundstücke sind so gut erhalten, dass selbst Haut, Haare und Federn heute noch erkennbar sind!

Blick in die Ausstellung Messel, Urpferd & Co.
Blick-in-Ausstellung © U. Sprecher & A. Cortellini

Über hundert Originalfossilien sind in der Ausstellung zusehen. Es ist die grösste und bedeutendste Auswahl von Messel-Fossilien, die jemals für eine Sonderausstellung zusammengestellt wurde.

Ursprünglicher Krötenfrosch aus der Grube MesselUrtümlicher Krötenfrosch, Eopelobates wagneri
Bei Eopelobates wagneri dürfte es sich um einen Vorläufer der heutigen Krötenfrösche (Pelobatidae) handeln. Wahrscheinlich waren sie vorrangig Land- bewohner und haben den Messel-See höchstens zur Paarungszeit aufgesucht.
Kleines Pflasterzahn-Krokodil aus der Grube MesselDoppelhundszahn-Krokodil, Diplocynodon darwini
Das „Doppelhundszahn-Krokodil Diplocynodon darwini wird sehr häufig gefunden. Die Tiere ähnelten heutigen Kaimanen und haben wohl auch ähnlich wie diese gelebt.
Wiedehopf-ähnlicher Vogel aus der Grube MesselWiedehopf-ähnlicher Vogel, Messelirrisor grandis
Der „Messel-Hopf“ Messelirrisor, ein entfernter Verwandter der heutigen Wiedehopfe, hat speziell gebaute Zehen, die das Umgreifen von Zweigen erleichtert haben. Auffallend ist im vorliegenden Fall die perfekt erhaltene Farbmusterung der Schwanzfedern, die von fossilisierten Bakterien nachge- zeichnet wird.
Kleinfledermaus aus der Grube MesselKleinfledermaus, Palaeochiropteryx tupaiodon
Fledermäuse sind die häufigste Säugetiergruppe in Messel. Man unterscheidet acht Arten. Palaeochiropteryx-Arten dürften in wendigem, aber relativ langsamem Flug in Bodennähe oder im niederen Blattwerk nach Insekten gejagt haben.
Fotos: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Wolfgang Fuhrmannek

Kommen Sie mit auf eine Reise in eine vergangene Welt.

Diese Ausstellung wurde vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt produziert.


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Ausstellungsdaten:

Vernissage, Donnerstag 22. Oktober 2009, 18.30h
Hier können Sie die Vernissage-Einladung herunterladen
Icon: Format pdf-Dokument Hier können Sie die Vernissageeinladung herunterladen
(140 KB)

Ausstellungsdauer: 23. Oktober 2009 bis 2. Mai 2010
Icon: Format pdf-Dokument Hier können Sie den Flyer mit dem Rahmenprogramm herunterladen
(348 KB)

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