Sonderausstellung vom 29. Oktober 2005 bis 14. Mai 2006
Mit der Sonderausstellung „Energie aus der Tiefe“ gewährte das Naturhistorische Museum einen Blick in die Zukunft. Auf einer Reise ins Innere der Erde erfuhr und erlebte das Publikum Spannendes zum Thema „Energie“. Visionen und Grenzen der zukünftigen Energieversorgung wurden anhand dem Pionierprojekt „Deep Heat Mining“ aufgezeigt.
Deep Heat Mining ‚Deep Heat Mining’ – das Herzstück der Ausstellung veranschaulichte, wie die Erdwärme in 5’000 Meter Tiefe genutzt werden kann, um Strom zu erzeugen. Wie funktioniert das? Kaltwasser wird in einem Rohr in eine Tiefe von 5’000 Metern gepresst. Dort erhitzt sich das Wasser auf 200 Grad. Anschliessend steigt es wieder nach oben. Ein Wärmetauscher überträgt die Energie des heissen Wassers auf eine andere Flüssigkeit, welche eine Turbine antreibt, die Strom produziert.
Energie erleben Um Energie zu begreifen, muss man sie sehen und erleben. In der Ausstellung wurde Energie durch den eigenen Körper sichtbar gemacht. Vor dem Eingang war eine Thermokamera installiert, die das Wärmebild der Besucher direkt auf einen Bildschirm übertrug. Wer erleben wollte, wie viel eigene Energie notwendig ist, um den Buchstaben „E“ auf der Energiewand zum Leuchten zu bringen, musste kräftig in die Pedale eines Fahrrads treten.
Was Sie schon immer über Energie wissen wollten Wissen Sie, wie viel Kalorien Frau und Mann beim Sex verbrauchen? Haben Sie eine Ahnung wie heiss die Temperatur im Inneren des Erdkerns ist? Oder kennen Sie alle Quellen und Rohstoffe, die uns Energie liefern? „Energie aus der Tiefe“ gab dem Publikum auf diese und auf viele weitere Fragen die Antworten.