Bisher unbekannte und neu entdeckte Mineralien, die Wissenschaftler erstmals genau untersucht und beschrieben haben, werden als ‚Typ-Mineralien’ bezeichnet und erhalten einen eigenen Namen. Solche Mineralien geniessen international einen Sonderstatus. So müssen sie in einer wissenschaftlichen Institution wie beispielsweise einer Universität oder in einem Museum aufbewahrt werden, damit sie den Wissenschaftlern für Vergleiche und weitere Untersuchungen zur Verfügung stehen. Die Sammlung des Naturhistorischen Museums Basel umfasst 29 solcher Typ-Mineralien, die aus der ganzen Welt stammen. Mit wenigen Ausnahmen sind diese Typen das Ergebnis eigener wissenschaftlicher Tätigkeit aus den letzten 35 Jahren. 25 dieser Mineralien stammen aus der Schweiz und dem angrenzenden Oberitalien.
Wo und wie werden Typ-Mineralien gefunden? Wie werden sie untersucht und wo werden sie heute aufbewahrt? Diese Fragen und einiges mehr werden in dieser kleinen Ausstellung im Hochparterre beantwortet.