Sonderausstellung mit Fotos von Bruno Pinguin Zehnder (1945-1997) vom 30. Oktober 2004 bis 17. April 2005
Über 22 Jahre hinweg reiste der bekannte Ostschweizer Pinguinfotograf Bruno Zehnder immer wieder in die Antarktis und dokumentierte mit seiner Kamera das Leben der Pinguine. Eine Wanderausstellung zeigte Bilder des vielfach ausgezeichneten Fotografen im Naturhistorischen Museum Basel.
Die Ausstellung präsentierte alle Pinguine der Antarktis und den Brutzyklus des Kaiserpinguins. Zudem wurde der Mensch und seine Umwelt in der Antarktis vorgestellt. Das Highlight der Ausstellung waren aber die Bilder von Bruno Pinguin Zehnder und seine persönlichen Dokumente und Ausrüstungsgegenstände. 1997 ist Bruno Zehnder auf dem Rückweg von einer Pinguinkolonie im Schneesturm umgekommen. Der letzte belichtete Filmstreif aus der Kamera des Toten markierte den Eingang zur Ausstellung.
Die Wanderausstellung stand unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO- Kommission und wurde bisher in Rapperswil (2002), St. Gallen (2002) und Sierre (2004) gezeigt. Das Konzept hatten Charlotte Schneider und Charly Hochstrasser aus Rapperswil entwickelt. Hauptbestandteil waren 35 Farbfotografien in der Grösse von 50 x 75 bis 100 x 250cm. Sie waren zwischen Acrylglasplatten aufgezogen und damit von ausgesuchter Tiefe und Brillanz.