Innerhalb dieses vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Projekts wurden zwei Zeitscheiben ausgewählt, um grossräumige Korrelationen von Becken- zu Plattformsedimenten und über paläoklimatische Grenzen hinweg zu erhalten. Zwei Doktorarbeiten beschäftigen sich mit den paläoökologischen Veränderungen. Fazies, sedimentäre Strukturen, stabile Isotopen und Tonmineralien sollen Informationen zu den Ablagerungsbedingungen und zu den paläoklimatischen Verhältnissen liefern. Innerhalb dieses Rahmens ermöglichen die Untersuchungen der fossilen Flora und Fauna die Entwicklung des Ökosystems in kleinen Zeitabschnitten zu rekonstruieren.
Zwei Intervalle wurden ausgewählt, eines im mittleren Oxfordium (später Jura), wo die vorwiegend siliziklastische Sedimentation auf ein feuchtes Klima hinweist, und eine im späten Kimmerdigium, letzteres wird durch karbonatische Sedimente dominiert und zeigt ein eher arides Klima an.
Die Doktorarbeit von Daniel Martybeschäftigt sich mit der Dinosaurierfährtenfauna und der Paläökologie der Fundstellen bei Porrentruy. Die Arbeit von Richard Waite hat die Entwicklung der Fauna und ihre Veränderung im mittleren Kimmerdigium zum Gegenstand.