Adresse
Naturhistorisches Museum Basel
Augustinergasse 2
CH-4001 Basel
Stadtplan/Anfahrt
Telefon +41 61 266 55 00
E-Mail nmb@bs.ch


Öffnungszeiten
Di-So, 10.00-17.00h
Icon: Format pdf-Dokument Spezielle Öffnungszeiten

Gratiseintritt
Jeden ersten Sonntag im Monat


Eintrittspreise
Dauerausstellungen CHF 7.-
Sonderausstellung
Messel, Urpferd & Co. CHF 14.-

Jugendliche bis 18 Jahre / in Ausbildung bis 26 Jahre CHF 5.-
Kinder bis 13 Jahre gratis

Freier Eintritt mit dem Oberrheinischen und dem Schweizer Museumspass.
Logo Oberrheinischer Museums-Pass
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Forschungsschwerpunkte

Die Erforschung der Artenvielfalt der Jetztzeit und vergangener Epochen ist eine der Hauptaufgaben an einem Naturhistorischen Museum. Auch das Ordnen von Arten zu Verwandtschaftsgruppen gehört zu den Hauptzielen der Arbeit.

Foto: Dinosaurierspuren in Marokko
Raubsaurierfährten Vermessung und Zeichnung von Dinosaurierspuren aus der Jurazeit, im Mittleren Atlas von Marokko, Foto © Basil Thüring


Die Basis dafür liefern die Sammlungen. Sammeln zu wissenschaftlichen Zwecken begann im 18. Jahrhundert. Bis heute wurden etwa 1,4 Millionen Tierarten beschrieben, wobei Schätzungen über ihre wirkliche Zahl zwschen 10 und 30 Millionen betragen. Viele dieser noch unbekannten Arten dürften wegen Lebensraumzerstörung und Klimaveränderungen untergehen, bevor sie wissenschaftlich beschrieben sind. Denn die Zahl der Wissenschafter mit Spezialkenntnissen der verschiedenen Organismengruppen nimmt ständig ab. Da an den Universitäten kaum mehr Studenten zu Spezialisten für bestimmte Tiegruppen ausgebildet werden, sind die naturhistorischen Museen heute die letzten Bastionen, wo Artenkenntnisse vorhanden sind, weitergegeben werden und abgeholt werden können.

Sammlungen dienen nicht nur der Erhaltung und Vermehrung der Artenkenntnis, sondern sie sind auch Basis für die Erforschung der Evolution der Organismen. Vergleiche des Körperbaus heutiger Lebewesen mit Fossilfunden lassen Rückschlüsse auf das Aussehen und die Lebensweise von ausgestorbenen Formen zu und erlauben schlussendlich die Rekonstruktion längst vergangener Lebensgemeinschaften.