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Kontakt
Naturhistorisches Museum Basel
Dr. Ambros Hänggi
Konservator Biowissenschaften
Augustinergasse 2
CH 4001 Basel

Tel +41 61 266 55 11
Fax +41 61 266 55 46
E-Mail ambros.haenggi@bs.ch

Porträt

Portrait Ambros Hänggi
Dr. Ambros Hänggi
Konservator Biowissenschaften











Biographie

1957
in Nunningen (SO) geboren.

1976
Matura Typus C im Reg. Gymnasium Laufental/Thierstein in Laufen.

1976-1982
Studium der Biologie am Zoologischen Institut der Universität Bern. Diplomarbeit: "Die Spinnenfauna des Lörmooses bei Bern. Versuch einer Beurteilung des Naturschutzwertes aus arachnologischer Sicht".

1982-1987
Dissertation am Zoologischen Institut der Universität Bern: "Die epigäische Spinnenfauna der Feuchtgebiete des Grossen Mooses, Kt. Bern. - Beurteilung des Naturschutzwertes naturnaher Standorte anhand der Spinnenfauna".

1987-1990
Arbeiten als selbständiger Biologe (Öko-Bureau) sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) im Projekt "Magerwiesen und -weiden im Tessin" der Universität Bern (Leitung Prof. Dr. O. Hegg).

1989-1990
Herausgabe des "Katalog der Schweizerischen Spinnen" (MAURER UND HÄNGGI, 1990).

1990-2003
Leiter der Abteilung Zoologie am Naturhistorischen Museum Basel.

Oktober 2003 - Juni 2010
Leiter der Abteilung Biowissenschaften und Mitglied der Geschäftsleitung des Naturhistorischen Museums Basel

seit Juni 2010
Konservator Biowissenschaften im Naturhistorischen Museum Basel


Museumsaktivitäten

Konservator für wirbellose Tiere exkl. Insekten, persönlicher Schwerpunkt: Spinnen.
Organisation von Sammlungsverwaltung und Übertragung der Karteidaten auf EDV.
Herausgabe von Broschüren in der Reihe "Veröffentlichung des NMB".
Seit 2001 Organisation des jährlichen "Basler Tag der Artenvielfalt".


Ausstellungen (Konzept und Organisation)

1992: Spinnen - Tiere zwischen Ekel und Faszination (Museum Stuttgart).

1994: Vielfalt der Apfelsorten in der Region Basel (Coprojektleitung mit E. Stöckli, in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara).

1995: Ausgestorben! - und doch erhalten? (ein Beitrag zum europäischen Naturschutzjahr).

1996: Schmarotzer - Von Parasiten und Menschen (Konzept für den Teil "Fuchsbandwurm").

1996/1997: Blick ins Innere (Röntgenaufnahmen von Schnecken und anderen Tieren in Zusammenarbeit mit H.J. Fischer, Röntgenarzt - eine Ausstellung, die in der Folge in vielen weiteren schweizer Museen gezeigt wurde).

1997: Die Tiergestalt - Zum 100. Geburtstag des Biologen Adolf Portmann (Konzept durch ehemalige Schüler Portmanns).

1998: Die Tagebücher des Bruno Manser (Hauptprojektleitung E. Stöckli, zusammen mit dem Bruno Manser Fonds - auch dies eine Ausstellung, die in der Folge in mehreren schweizer Museen gezeigt wurde).

1999: Konzept und Organisation der umfassenden Renovation der Dauerausstellung "Tintenfisch & Schmetterling" (Wirbellose Tiere).

2000: Conserving Animals (die Fotokünstler Daniel und Geo Fuchs zeigen Bilder von Sammlungsobjekten in Alkohol. Ergänzt durch einen Teil mit Fragen rund um Sinn und Zweck der wissenschaftlichen Sammlungen).

2000/2001: Leben unter Wasser (Fotoausstellung zum internationalen Fotowettbewerb "Camera Louis Boutan").

2001: Arten suchen und entdecken (Ausstellung zum GEO-Artenvielfalttag 2000 auf Alp Flix mit eigenen Beiträgen zum Basler Artenvielfalttag 2001).

2003: Haie - gejagte Jäger (eine Ausstellung der "Hai-Stiftung Schweiz").

2004: Muschelseide – Bisso marino. Eine Koproduktion mit dem Museum der Kulturen. Inhaltliche Projektleitung Felicitas Maeder.

2005: Energie aus der Tiefe – die Ausstellung zum Erdwärmeprojekt „Deep Heat Mining“ in Basel.


Wissenschaftliche Interessen

Faunistik, Taxonomie und Ökologie zentraleuropäischer Spinnen (Araneae).
Beurteilung des Naturschutzwertes von Standorten anhand der Spinnen.
Regelmässige Betreuung von Diplomarbeiten und Dissertationen.
Mitarbeit an Seminaren und Kursen am Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) der Universität Basel.


Andere Aktivitäten
Vorstand der "Arachnologischen Gesellschaft" und Mitherausgeber der "Arachnologischen Mitteilungen".
Leiter der Arbeitsgruppe "Bildungsrahmen Systematics Schweiz" der Swiss Systematics Society (SANW).
Mitglied des "Conseil Scientifique du CSCF" (Centre Suisse de Cartographie de la Faune).
Mitglied der Redaktionskommisssion der Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel.
Vorstandsmitglied des Vereins "Dorfmuseum Nunningen".


Publikationen (Auswahl)

HÄNGGI, A. & MAURER, R. 1982. Die Spinnenfauna des Lörmooses bei Bern - ein Vergleich 1930/1980. Mitt. Naturf. Ges. Bern., N.F. 39:159-183.

HÄNGGI, A. 1987. Die Spinnenfauna der Feuchtgebiete des Grossen Mooses, Kt.Bern - II. Beurteilung des Naturschutzwertes naturnaher Standorte anhand der Spinnenfauna. Mitt. Naturf. Ges. Bern, N.F. 44:157-185.

HÄNGGI, A. 1989. Erfolgskontrollen in Naturschutzgebieten. Gedanken zur Notwendigkeit der Erfolgskontrolle und Vorschlag einer Methode der Erfolgskontrolle anhand der Spinnenfauna. Natur und Landschaft 64:143-146.

MAURER, R. & HÄNGGI, A. 1990. Katalog der schweizerischen Spinnen. Documenta faunistica Helvetiae 12. ca. 420 p.

LÖRTSCHER, M., HÄNGGI, A. & ANTOGNOLI, C. 1994. Zoological arguments for managing the abandoned grasslands on Monte San Giorgio - based on data of three invertebrate groups (Lepidoptera, araneae, Saltatoria). Mitt. Schweiz. Ent. Ges., 67:421-435.

HÄNGGI, A., STÖCKLI, E. & NENTWIG, W. 1995. Habitats of Central European Spiders - Characterisation of the habitas of the most abundant spider species of Central Europe and associated species. Misc. Faun. Helv., 4, 459 pp., CSCF, Neuchâtel.

HÄNGGI, A. (1998): Bewertungen mit Indikatorarten versus Erfassung des gesamten Artenspektrums - ein Konfliktfall? (Tagungsbeitrag "Zielarten - Leitarten - Indikatorarten"), Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL), Laufener Seminarbeiträge 8/98: 33-42.

POZZI, S., GONSETH, Y. & HÄNGGI, A. 1998: Evaluation de l'entretien des prairies sèches du plateau occidental suisse par le bias de leur peuplement arachnologique (Arachnida: Araneae). Rev. suisse Zool. 105 (3): 465-485

BLICK, T. & HÄNGGI, A. (unter Mitarbeit von K. THALER ) 2000: Checkliste der Spinnentiere Deutschlands, der Schweiz und Österreichs (Arachnida: Araneae, Opiliones, Pseudoscorpiones, Scorpiones, Palpigradi). Vorläufige Version 7. Juli 2000. Internet: http://www.AraGes.de

NENTWIG, W., HÄNGGI, A., KROPF, C. & BLICK, T. 2000: Spinnen Mitteleuropas / Central European Spiders. An internet identification key. http://www.araneae.unibe.ch

HÄNGGI, A.; KROPF, CH. (2001): Erstnachweis der Zwergspinne Micrargus alpinus für die Schweiz - Mit Bemerkungen zur Bedeutung von Museumssammlungen und den Grenzen der Aussagekraft von Literaturangaben. Jber. Natf. Ges. Graubünden 110: 45-49.

HÄNGGI, A.; MÜLLER, J.P. (2001): Eine 24-Stunden Aktion zur Erfassung der Biodiversität auf der Alp Flix (Graubünden): Methoden und Resultate. Jber. Natf. Ges. Graubünden 110: 5-36.

MÄDER, F., HÄNGGI, A. WUNDERLIN, D. (Hrsg.) 2004: Muschelseide – Goldene Fäden vom Meeresgrund. (Katalog zur gleichnamigen Sonderausstellung). 5 continents Editions, Milano. 127 pp

BOLZERN, A. & HÄNGGI, A. 2005: Spinnenfänge (Arachnida: Araneae) auf subalpinen Fichten der Alp Flix (GR, Schweiz) – ein Methodenvergleich. Mitt. Schweiz. Ent. Ges. 78(1-2): 125-141

BLICK, T., HÄNGGI, A. & WITTENBERG, R. 2005: Spiders and Allies – Arachnida. p 213-230. In: WITTENBERG, R. (ed.) 2005: An iventory of alien species and their threat to biodiversity and economy in Switzerland. CABI Bioscience Centre report to the Swiss Agency for Environment, Forests and Landscape. 416pp. Zu finden unter http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete/fg_pflanzentiere/invasive_organismen/index.html

Gesamte Liste der Publikationen als PDF
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Persönliches

Wohnhaft auf dem Lande in Nunningen, unser Einfamilienhaus mit Garten teile ich mit meiner Frau und zwei Kindern. Ich bin stolz darauf, auch Kühe melken und mit der Sense umgehen zu können.

Was ich besonders mag:
Spinnen natürlich, Landleben, Lesen, Holzbearbeitung, Berge, Wandern, Skifahren, Motorradfahren (ausschliesslich bei Sonnenschein), Teigwaren jeder Art, ein Glas Rotwein dazu, harte Diskussionen, die zu einem Ziel führen, zielorientiertes Handeln.

Was ich gar nicht mag:
Schlangen, Grosstädte, Kampfsportarten, Meeresfrüchte und Fische, Champagner, lange Reden um der Rede willen, Aktivismus, zuerst Handeln - dann Denken (wenn überhaupt).