Die Insekten sind eine Klasse der Gliedertiere und besitzen somit ein Aussenskelett. Als ausgewachsene Tiere sind sie anhand ihrer sechs Beine und dem dreigeteilten Körper erkennbar. Jugendstadien können ganz anders aussehen, wie man das von den Raupen der Schmetterlinge her gut kennt.
Die Insektenkunde (Entomologie) widmet sich dieser artenreichsten Klasse von Organismen. Die wissenschaftlichen Sammlungen umfassen vor allem Käfer, Ameisen, Fliegen, Netzflügler, Schmetterlinge und Schnabelkerfe. Die Fauna von Asien und besonders diejenige vom Himalaja und der Arabischen Halbinsel bildet einen Schwerpunkt. Im Naturhistorischen Museum Basel werden inklusive der Käfersammlung Frey gut 3,5 Millionen Insekten aufbewahrt.
Käfer (Coleoptera) Die allgemeine Käfersammlung umfasst etwa 1.5 Millionen Objekte aus rund 70'000 Arten. Geographische Schwerpunkte sind Himalaja, Zentral-Asien (Laos, China) und Saudi-Arabien.
Schmetterlinge (Lepidoptera) Die Schmetterlingssammlung umfasst etwa 300'000 Falter mit 20'000 Arten. Besonders gut vertreten ist die einheimische Fauna.
Hautflügler (Hymenoptera) Zu den Hautflüglern gehört neben den Bienen und Wespen auch die sehr grosse Gruppe der Ameisen.
Zweiflügler (Diptera) Zu den Zweiflüglern gehören neben den Fliegen auch die Mücken und Schnaken. Bei allen sind die Hinterflügel zu Schwingkölbchen umgewandelt.
Schnabelkerfe (Hemiptera) Die Schnabelkerfe umfassen mehrere Ordnungen pflanzensaugender Insekten wie Zikaden, Blattflöhe oder Wanzen.
Urinsekten (Apterygota) Die Urinsekten sind eine Zusammenfassung mehrerer flügelloser Insektenordnungen. Es handelt sich meist um kleine, bodenlebende Arten.