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Naturhistorisches Museum Basel
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Typenkatalog Hydrachnellae (Wassermilben)


Icon: Format Excel.xls Wassermilben (Hydrachnellae) (505 KB)

Die in Basel befindliche Wassermilben Sammlung gehört zu den wichtigsten weltweit. Zentraler Bestandteil der acarologischen Sammlung des Naturhistorisches Museum Basel (NMB) sind mehr als 6.000 Objektträger-Präparate (OT) von Wassermilben (Hydrachnellae).
Die Wassermilbensammlung des NMB umfasst neben den Sammlungen der Basler Wissenschaftler WALTER und BADER auch Teile der Sammlung DADAY sowie das umfangreiche Iranmaterial von BADER, SCHWOERBEL und SEPASGOZARIAN.

Die nachstehende Liste stellt vor, welche Sammlungen im NMB anzutreffen sind: Objektträger-Sammlung (ca. 6.000), Iran-Sammlung (Tuben, ca. 600 und Objektträger), Trinidad-Sammlung (Tu und OT), Israel-Sammlung (Tu und OT), DADAY-Sammlung (OT), Material Artenvielfalt-Tage (Tu und OT), Schweizer NP Hydrachnellae (Tu und OT), Terrestrische OT Sammlung, unbearbeitetes Material (OT), Oezkan-Material, Piesig/Walter u.a. Typen (Tu; in etwa 25 grösseren Gläsern), Untersee (Bodenseematerial, publiziert), WACKER (Vierwaldstädtersee), Piersig (Tu, Typen), WALTER (Tu-Material, nicht nach Gattungen oder Arten sortiert), Demonstrationsmaterial SPERCHON, versch. von Walter bearb. Sammlungen.

Foto: Typus der Sammlung der Wassermilben
Typusexemplar aus der Sammlung der Wassermilben: Hydrachna spinosa subtilis 1987 von Viets beschrieben. © Puschnig und Kopp

Die Systematik der Sammlung beruht auf dem taxonomischen Standard von VIETS (1987), für zahlreiche Taxa - insbesondere Typenmaterial – gilt meist ein noch aktuellerer Stand. Des Weiteren wurden mündliche Angaben zum neuesten taxonomischen Stand von T. GOLDSCHMITT (Torrenticolidae) und R. GERECKE berücksichtigt.
In der Typensammlung wurden 1045 Präparate als Typenmaterial identifiziert. Teilweise waren Objekte bereits als Typen gekennzeichnet, andere wurden während der Untersuchungen als mögliches Typenmaterial herausgearbeitet. Vorläufig konnten die Präparate 401 verschiedenen Arten zugeordnet werden. Viel Material bedarf noch einer detaillierten Prüfung.

Der Typenkatalog wurde Ende 2004 von Dr. A.R. Panesar und Dipl. Biol. M. Pfeiffer verfasst. Ergänzende Angaben finden sich in dem dazugehörigen Bericht (PDF, 546 KB).