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Naturhistorisches Museum Basel
Dr. Ambros Hänggi
Konservator Biowissenschaften
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E-Mail ambros.haenggi@bs.ch

Spinnen (Araneae)

Die Spinnensammlung geht vor allem auf die Arbeit von Ehrenfried Schenkel in den Jahren von 1900 bis 1950 zurück. Sie umfasst rund 2500 Arten und gegen 500 Typusexemplare. Spinnen werden in 75%-igem Alkohol aufbewahrt.

Umfang: Rund 45'000 Objekte verteilt auf ca. 2'500 Arten.
Hauptsächliche Sammler: Ehrenfried Schenkel, Paul und Fritz Sarasin, Ernst Sutter
Kurzbeschreibung: Die Spinnensammlung geht vor allem auf die Arbeiten des bedeutenden Spinnenforschers Ehrenfried Schenkel zurück, welcher seine gesamte private Sammlung 1949 dem Naturhistorischen Museum vermacht hat. E. Schenkel hat zwar auch selber gesammelt, vor allem aber viel Material aus verschiedenen Expeditionen anderer Sammler bearbeitet und dabei Belege für seine Sammlung erhalten. Weitere Schwerpunkte leiten sich aus Sammelreisen in Neukaledonien (Vettern Sarasin), im Himalaja (Museumsexpedition) und in Saudi Arabien (Willi Büttiker) ab.

Foto: Blick in die Spinnensammlung, Foto arnd Sturm, NMB
Blick in die Spinnensammlung © Arnd Sturm

Aufgrund der wissenschaftlichen Arbeiten von E. Schenkel und der vielen Belege aus früheren Expeditionen in wenig erforschte Gebiete umfasst die Spinnensammlung mit 500 Belegen auch relativ viele Typusexemplare.
Heute wird ein Schwerpunkt auf Mitteleuropäische Arten gelegt, und die Sammlung wächst vor allem durch Übernahme von Belegsammlungen zu ökologischen Projekten oder zu Diplomarbeiten und Dissertationen.

Portrait der apulischen Tarantel, Foto David Ouvrard
Portrait der apulischen Tarantel © David Ouvrard

Zebraspringspinne auf einer Spiegelfläche, Foto Majy Schwarzenbach
Zebraspringspinne auf einer Spiegelfläche © Maja Schwarzenbach