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Milben (Acari)
Die Wassermilbensammlung von Dr. Carl Bader gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen weltweit für diese Tiergruppe. Die grosse Mehrheit der Proben ist auf Objektträgern fixiert. Landmilben sind nur in wesentlich geringerem Mass vorhanden, vor allem die Sammlung von Schweizer.
Umfang: Rund 10’000 Objektträger mit Proben Hauptsächliche Sammler: Ehrenfied Schenkel, Paul und Fritz Sarasin, Ernst Sutter Kurzbeschreibung: Die Milben gehören zu den Gliedertieren und sind verwandt mit den Spinnen oder Skorpionen. Sie sind allesamt sehr klein, leben im Wasser, an Land oder als Parasiten in und auf anderen Tieren oder Pflanzen. Sie stellen eine äusserst vielfältige Gruppe dar, welche gerade bei den parasitären Arten zum Teil sehr bizarre Formen ausbildet.
Milben haben aufgrund ihrer Kleinheit keinen grossen Schauwert, sind aber wissenschaftlich sehr interessante Tiere und wurden deshalb am Naturhistorischen Museum während mehr als einem halben Jahrhundert vom Wassermilbenforscher Dr. Carl Bader als freiwilligem Mitarbeiter untersucht. Durch die jahrlangen Kontakte sind viele bedeutende Sammlungsbelege zusammengekommen: Material aus dem schweizerischen Nationalpark, die Sammlung „Walter“, umfangreiches Material aus Iran von Bader, Schwoerbel und Sepasgozarian. Die Landmilben sind vorwiegend durch die Sammlung „Schweizer“ repräsentiert. Mit Ausnahme von Federmilben aus der Schweiz und Saudi Arabien (gesammelt durch W. Büttiker) sind kaum parasitäre Milben in der Sammlung vorhanden.