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Naturhistorisches Museum Basel
Dr. Gerhard Hotz
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Geowissenschaften
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Sammlungen des 19. Jahrhunderts


Renommierte Basler Forscher legten bereits im 19. Jahrhundert die Grundsteine zur anthropologischen Sammlung.

Stichworte: Wilhelm His, Ludwig Rütimeyer, Julius Kollmann, Fritz Sarasin, Paul Sarasin

Bereits im 19. Jahrhundert wurden von bedeutenden Forschern wie Wilhelm His, Ludwig Rütimeyer und Julius Kollmann erste Grundsteine zur Anthropologischen Sammlung gelegt. Diese Sammlung diente vor allem zu anatomisch vergleichenden Zwecken. Sie wurde damals noch im Anatomischen Institut aufbewahrt und kam erst im Jahr 1972 ins Naturhistorische Museum.

Parallel zu diesen anatomischen Sammlungen brachten Forschungsreisende, wie die Vettern Fritz und Paul Sarasin ethnologische Vergleichssammlungen aus Ländern wie Ceylon (Sri Lanka), Neukaledonien und den Loyalty-Inseln nach Basel. Neben Gegenständen des Alltags - und des religiösen Lebens, wurden auch menschliche Skelette nach Basel ins Museum gebracht. Hinter diesen Sammlungen stand die Grundidee, verschiedene Bevölkerungen auf der ganzen Welt miteinander vergleichen und Erkenntnisse zu Bevölkerungsentwicklungen erfassen zu können. Weitere Forscher wie Felix Speiser und Paul Wirz bereisten die Neuen Hebriden, Neubritannien und Indonesien und brachten ebenfalls bedeutende Sammlungen in die Schweiz, die heute noch für Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt von grossem Interesse sind.


Foto: Schädelsammlung
Schädelsammlung, Foto © Basil Thüring


Foto: Portrait Paul Sarasin
Paul Sarasin ein berühmter Basler Forscher