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Kontakt
Naturhistorisches Museum Basel
Dr. André Puschnig
Konservator Geowissenschaften
Augustinergasse 2
Postfach
CH-4001 Basel

Tel +41 61 266 55 86
Fax +41 61 266 55 46
E-Mail andre.puschnig@bs.ch

Meteoritensammlung

Meteorite sind Bruchstücke von Himmelskörpern. Sie stellen die vermutlich ältesten Gesteinsproben der Naturgeschichte dar, die in naturkundlichen Museen aufbewahrt werden.

Stichworte:
Allende, Toluca (Mexiko), Canyon Diablo (Arizona/USA), Gibeon (Namibia), Ensisheim (Elsass/Frankreich), Rafrüti (Schweiz), Amerbach-Kabinett, Theodor Engelmann
Anzahl: 194 Sammlungseinheiten

Die Unterteilung der Meteorite folgt der Klassifikation, wie sie vom British Museum of Natural History vorgeschlagen wird (Grady: Catalogue of Meteorites, 5. Ausgabe, 2000). Man unterscheidet Steinmeteorite (aus Silikaten aufgebaut), Eisenmeteorite (Eisenlegierung mit Nickel) und Stein-Eisenmeteorite (als Verbindungsglied zwischen Stein- und Eisenmeteoriten).

Die ältesten Objekte der Sammlung stammen aus dem Amerbach-Kabinett von 1661, von P. Merian (1825) und den Erben von H. Bernoulli (1838), später ergänzt durch Schenkungen von Theodor Engelmann (1900 - 1910). Heute umfasst die Meteoritensammlung 194 Objekte von 86 verschiedenen Fundorten. Darunter befinden sich berühmte Stücke von Allende (Mexiko), Canyon Diablo (Arizona, USA), Ensisheim (Elsass, Frankreich), Gibeon (Namibia), Toluca (Mexico) und Rafrüti (Schweiz). In der Sammlung befinden sich auch Tektite (glasige Schmelzgesteine).

Die Sammlung hat einen historischen Charakter und gehört nicht zu den aktuellen Forschungs- und Sammelschwerpunkten des Museums.

Ein Katalog der Meteoritensammlung (Stand 2003) ist auf Anfrage erhältlich.


Foto: Schublade mit Meteoriten
Meteoriten, Foto © Arnd Sturm


Foto: Meteoritensammlung
Meteoritensammlung, Foto © Arnd Sturm