Kontakt Naturhistorisches Museum Basel Dr. André Puschnig Konservator Geowissenschaften Augustinergasse 2 Postfach CH-4001 Basel Tel +41 61 266 55 86 Fax +41 61 266 55 46 E-Mail andre.puschnig@bs.ch
Mineralische Rohstoffe der Schweiz
Das Museum besitzt seit 1915 eine Sammlung von Kohlen, Salzen und Erzen der Schweiz. Dieses Inventar dokumentiert eine der bedeutendsten Phasen des schweizerischen Bergbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts und des ersten Weltkrieges.
Stichworte: Torf, Kohlen, Asphalt, bituminöse (teerartige) Schiefer, Erdöl, Stein- und Bittersalze; Eisenerze, Manganerze, Kupfererze, Molybdänerze, Nickel- und Kobalterze, Blei- und Zinkerze; Talk und Asbest Anzahl: rund 3'700 Mineralien und Gesteine, 420 Gesteinsdünnschliffe
Schon seit rund 90 Jahren besitzt das Museum eine Kollektion von Rohstoffen, welche verschiedene Arten von Kohlen (von Torf bis Steinkohle), Salzen und Erzen beinhaltet. Diese Mineralien und Gesteine sind Belege aus fast allen Steinbrüchen und Bergwerken der Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Kohlen stammen hauptsächlich aus dem Mittelland und dem Wallis, die Salze aus verschiedenen Bohrungen entlang des Rheins und die Erze aus den Alpen und dem Jura.
Diese Kollektion stellt die Referenzsammlung zur ersten bedeutenden „Karte der Fundorte von mineralischen Rohstoffen der Schweiz“ dar. Die Karte wurde 1917 vom Basler Carl Schmidt veröffentlicht, der Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Basel war. Er war auch für das Zusammenstellen dieser Sammlung verantwortlich. Teile dieser Sammlung waren zudem 1914 an der Schweizerischen Landesausstellung in Bern ausgestellt.