(Un)sichtbare Wesen: – makro- und mikroskopische Einzeller fossiler und heutiger Ozeane
Stichworte: Bolli, Kugler, Saunders, Schaub, Knappertsbusch, DSDP, de Cizancourt, Hottinger, ODP Anzahl: mehrere Zehntausend
Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammel- und Forschungstätigkeit des Naturhistorischen Museum Basel befindet sich bei den Mikrofossilien. Diese beinhalten kalk- oder kieselschalige Einzeller: Vom münzgrossen Nummuliten (Grossforaminiferen), am Boden und planktonisch lebende Kleinforaminiferen (kleiner als 1 mm), Ostrakoden, Radiolarien, Diatomeen, bis zum Nannoplankton, dessen wahre Schönheit nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar wird. Besonders umfangreich sind die zahlreichen Sammlungen von Erstbeschreibungen (Typus-Sammlungen), die Sammlungen von H.G. Kugler und Mitarbeitern aus Trinidad und Venezuela, von H. Schaub (Nummulithen), H. Bolli (Kleinforaminiferen), Mikropaläontologische Referenzsammlungen zu publizierten Studien, sowie die Bohrloch-Referenzsammlungen des Deep Sea Drilling Project (DSDP) und des Ocean Drilling Program (ODP).