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Eozäne Säuger aus der Schweizer Bohnerzformation
Bereits Ludwig Rütimeyer (1825-1895) hat in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Egerkingen, der ergiebigsten Fundstelle des Schweizerischen Eozäns, gesammelt.
Stichworte: Ludwig Rütimyer, Stehlin, Typenmaterial
1884 gelangte die umfangreiche Sammlung von Pfarrer Robert Cartier aus Oberbuchsiten, der während 40 Jahren in Egerkingen gesammelt hatte, an unser Museum. Diese Sammlung bildete die Grundlage von Rütimeyers Arbeiten über die eozänen Säuger von Egerkingen. Hans Georg Stehlin (1870 - 1941), Rütimeyers Nachfolger, führte in den zwei ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts umfangreiche Grabungen in Egerkingen durch und veröffentlichte zwischen 1903 und 1916 sieben grosse Monographien über die eozänen Säugetiere der Schweiz. In diesen Monographien beschrieb Stehlin zahlreiche neue Arten. Die Belegstücke für diese Arten, die Holotypen, gehören zu den wertvollsten Objekten der osteologischen Sammlung.