Gräser
Sonderausstellung vom 11. Oktober 2001 bis 19. Mai 2002

Ohne Gras kein Leben. Die Ausstellung "Gräser oder woher unser tägliches Brot kommt" zeigte verschiedene Zugänge zum Thema. Nicht nur die Biologie der Gräser mit Artenbestimmung und Fortpflanzung wurden erläutert, sondern auch ihre Verwendung als Nahrungsmittel oder als Rohstoff für Waren. Ebenso kamen Nase und Ohren mit "duftenden und klingenden Gräsern" auf ihre Kosten.

Foto eines Grashalms
Gras © Naturhistorisches Museum Basel

Gras gibt es auf der ganzen Welt, es hat sich an die unterschiedlichen Lebensräume angepasst. Was haben Gräser gemeinsam, was macht eine Pflanze zum Gras? Gräser können erstaunliche Fähigkeiten entwickeln. So können manche Sorten bis zu 30 cm pro Tag wachsen. Andere entwickeln ein Wurzelwerk mit einer Gesamtlänge, die aneinandergelegt die Strecke Basel-Zürich beträgt. Bereits für die Jungsteinzeit konnte der Gebrauch von Gräsern nachgewiesen werden. Bis heute spielen Gräser bei der Entwicklung von Kulturen eine tragende Rolle.
Ohne Weizen, Reis, Mais, Roggen und Gerste gäbe es keinen reichhaltigen Speisezettel. Wir müssten auf den Zucker des Zuckerrohrs verzichten oder unsere Pferde anders als mit Hafer ernähren. Die Ausstellung beantwortete beispielsweise folgende Fragen: Wie wird Gerste zu Bier? Was ist überhaupt Gen-Mais? Wieviel Gras steckt in einem Kilo Filetsteak?