Präparation
Im Falle der Fossilienpräparation besteht kein
grundsätzlicher Unterschied zwischen Präparaten für die Ausstellungen und solchen für die Sammlung.
Oft lässt sich die spätere Verwendung erst nach dem Freilegen eines Fossils entscheiden.
In
Basel ist die Knochen- und Skelettpräparation von heute lebenden (= rezenten) Tieren im geowissenschaftlichen
Präparatorium angesiedelt. Sie gliedert sich in drei Hauptschritte:
Nach dem Abhäuten
und Abfleischen von Hand werden die Knochen in Weichbädern und in der „Mazeration“ von allen Eiweissresten
(Muskulatur, Sehnen, Blut etc.) befreit. Dies erfolgt in Enzymbädern. Ein weiterer Schritt ist die Entfettung,
die in einer Anlage erfolgt. Ganz zum Schluss kann ein Nachbleichen der Knochen nötig sein.
Eine
Alternative, die vor allem in der Präparation von sehr kleinen Skeletten geeignet ist, ist die Bearbeitung
mit Speckkäferlarven (kontrolliertes Abfressen-lassen der Knochen).
Dinosaurierwirbel
© Antoine Heitz
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Kontakt
Naturhistorisches Museum Basel
Christoph Meier
Leiter Präparatorium
Augustinergasse 2
CH 4001 Basel
Tel +41 61 266 55 30
Fax +41 61 266 55 46
E-Mail christoph.meier@bs.ch