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Porträt

Bild Edi Stöckli

Edi Stöckli
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Biowissenschaften






Biographie

1962
In Basel geboren

1981
Matura am Gymnasium Bäumlihof, Basel

1981-1989
Biologiestudium an der Universität Basel. Diplomarbeit zum Thema: "Flugaktivitäten von Heteropteren über Intensivkulturen in Abhängigkeit von der Distanz zu naturnahen Biotopen"

1989
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Commonwealth Institute for Biological Control, Delémont (CIBC, heute CAB Bioscience Switzerland)

1989-1990
4 Monate Aufenthalt in Australien

seit 1991
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der biowissenschaftlichen Abteilung des Naturhistorischen Museum Basel

1993-1994
Nachdiplomstudium Museologie

1997-1999
Sekretariat des Projektes "Forschung und Museum" der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) und des Verbandes der Museen der Schweiz (VMS)

2007
Sekretariat der Arbeitsgruppe "Bildung Artenkenntnis" der SSS Swiss Systematic Society (SSS), unterstützt von der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU)


Museumsaktivitäten

Sammlungen
Betreuung der Datenbanken der biowissenschaftlichen Abteilung (BioOffice)
Betreuung der zoologischen Sammlung, Bereich Wirbellose (wissenschaftliche Fragestellungen, Literaturrecherchen etc.)
Typenkataloge der zoologischen Sammlungen

Wissenschaftliche Tätigkeit
Wissenschaftliche Bearbeitung von Hundertfüssern (Chilopoda)

Ausstellungen
Ausstellungsarbeiten auf verschiedenen Ebenen (Konzepte, wissenschaftliche Mitarbeit, Organisation und Realisation)
Führungen für alle Besuchergruppen in den Ausstellungen und zu diversen Themenbereichen

Diverses
Ansprechpartner und Kontaktperson des Naturhistorischen Museums Basel für Behindertenorganisationen (Führungen, Auskünfte, etc.)
Spezielle Veranstaltungen für Menschen mit einer Behinderung
Kinderclub und Kinderclub für Kinder mit einer Behinderung

Ausstellungen
1994: Vielfalt der Apfelsorten in der Region Basel (Coprojektleitung mit A.Hänggi, in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara).
1996/1997: Blick ins Innere (Röntgenaufnahmen von Schnecken und anderen Tieren (Wiss. Mitarbeit und Realisierung mit A.Hänggi; in Zusammenarbeit mit H.J. Fischer, Röntgenarzt; z. Zt. als Wanderausstellung in Schweizer Museen zu sehen).
1998: Die Tagebücher des Bruno Manser (Projektleitung, Gestaltung, Realisierung; zusammen mit dem Bruno Manser Fonds.
1999: Dauerausstellung "Wirbellose Tiere", Wiss. Mitarbeit und Realisierung.
2000: Conserving Animals (Wiss. Mitarbeit und Mitarbeit Konzept, Realisierung; eine Zusammenarbeit mit den Fotokünstler Daniel und Geo Fuchs über Sammlungsobjekte in Alkohol. Ergänzt durch einen Teil mit Fragen rund um Sinn und Zweck der wissenschaftlichen Sammlungen).
2001: Äpfel - von seltenen und fast vergessenen Apfelsorten (Projektleitung, Gestaltung, Realisierung, Führungen; in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara und dem Verein Edelchrüsler).
2001: Arten suchen und entdecken (Ausstellung zum GEO-Artenvielfalttag 2000 auf Alp Flix mit eigenen Beiträgen zum Basler Artenvielfalttag 2001). Wissenschaftliche Mitarbeit.
2004: Muschelseide – Bisso marino. Wissenschaftliche Mitarbeit.
2005: Energie aus der Tiefe – die Ausstellung zum Erdwärmeprojekt „Deep Heat Mining“ in Basel. Wissenschaftliche Mitarbeit.
2006/07: Vielfalt des Lebens – natürlich vernetzt (Projektleitung, Gestaltung, Realisierung, Führungen).
2007-10: Neue Dauerausstellung "Quagga & Dodo" (wissenschaftliche Mitarbeit und Konzept).

Wissenschaftliche Interessen
Hundertfüsser (Chilopoda): Systematik und Faunistik, Museumssammlung, Bestimmungsarbeiten, Checkliste der Chilopoden der Schweiz
Mitglied des Centre International de Myriapodologie (CIM).

Andere Aktivitäten
Arbeitsgemeinschaft: Offene Museen für behinderte Menschen.

Publikationen (Auswahl)
Stöckli, E. und Duelli, P. (1989) Habitatbindung und Ausbreitung von flugfähigen Wanzenarten in naturnahen Biotopen und Kulturlandflächen. Mitt. deutsch. Ges. allg. angew. Entomol. 7: 221-224
Hänggi, A., Stöckli, E. & Nentwig, W. (1995): Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen. Miscellanea Faunistica Helvetiae 4, Centre suisse de cartographie de la faune (CSCF), 460 S.
Hänggi, A., Stöckli, E. & Mitglieder der Museumspädagogik (1997): "Ausgestorben! - und doch erhalten?" Vorbereitungshilfe für LehrerInnen zur gleichnamigen Ausstellung. NHMB, 17 S.
Stöckli, E. (2003): Hundertfüsser (Myriapoda: Chilopoda) im Naturschutzgebiet Wildenstein. Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft beider Basel 7: 253-256.
Stöckli, E. (2008): Vielfalt zwischen den Gehegen: wildlebende Tiere und Pflanzen im Zoo Basel: Hundertfüsser. – Monographien der Entomologischen Gesellschaft Basel 3: 238-244
Stöckli, E. (2009): Literature-based survey on the Swiss fauna of Chilopoda. - Soil Organisms Volume 81 (3): 647-670
Amarasinghe, A. A. T., U.Manthey, E. Stöckli, I. Ineich, S. O. Kullander, F. Tiedemann, C. McCarthy and D. E. Gabadage (2009): The original descriptions and figures of Sri Lankan agamid lizards (Squamata: Agamidae) of the 18th and 19th centuries. Taprobanica, ISSN 1800-427X. Vol. 01, No. 01: pp. 2-15, 4 pls.
Stöckli, E. & U. Schneppat (in prep.): Chilopoda species new for Switzerland.


“People change, societies change, and the organizations that serve those societies must change also.”
(nach P.S.Cato/C.Jones)

… und ausserhalb des Museums interessiere ich mich u.a. für:
All about England and Wales; 2-, 3- und 4-rädrige Oldtimer und Elektromobile; HandWerken; Kanufahren auf der Dordogne; Musik von Jimmy Barnes bis Stephan Eicher; Bücher aller Art; Kochen (Slow Food, als Ausgleich zum arbeitstäglichen Fast Food); Immer Neues im Leben zu lernen.

“Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht.”
(Jean Tinguely)

Kontakt
Naturhistorisches Museum Basel
Edi Stöckli
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Augustinergasse 2
Postfach
CH-4001 Basel

T +41 61 266 55 37
Fax +41 61 266 55 46
E-Mail eduard.stoeckli@bs.ch